Archiv für die Kategorie ‘Warenkunde’

Registraturlocher Sax 618

Dienstag, 04. Dezember 2007

Von Sax gibt es einen Registraturlocher, mit dem man bis zu 63 Blatt lochen kann und das mit besonders geringem Kraftaufwand. Beim Lochen braucht man nur 50% der Kraft, die man bei einem vergleichbaren Modell benötigt.

Das Prinzip ist simpel und doch genial. Die beiden Lochstempel sind unterschiedlich lang. Dadurch locht man das Papier erst auf der einen Seite und erst, wenn diese Seite fertig ist, wird die andere Seite gelocht.

Diesen Locher findet man in unserem OnlineShop hier: Registraturlocher Sax 618

Ralf

Aktenvernichter – Sicherheitsstufen

Freitag, 16. November 2007

Beim Kauf eines Aktenvernichters ist neben der Leistungsfähigkeit auch die Datensicherheit wichtig. Wie für viele Dinge gibt es auch dafür ein DIN. Es handelt sich hierbei um DIN 32757-1. Im einzelnen sind 5 Sicherheitsstufen für Papier definiert:

  • Schicherheitsstufe 1 – diese ist empfohlen für allgemeines Schriftgut, das nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist unlesbar gemacht werden soll. Bei Streifenschnitt muss die Streifenbreite <= 12,0mm sein. Bei Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 1000mm² sein. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 1.
  • Schicherheitsstufe 2 – diese ist empfohlen interne Unterlagen, die unlesbar gemacht werden sollen, wie z.B.: EDV-Listen oder Fehlkopien. Bei Streifenschnitt muss die Streifenbreite <= 6,0mm sein. Bei Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 400mm² sein. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 2.
  • Schicherheitsstufe 3 – diese ist empfohlen für vertrauliches Schriftgut, wie z.B.: personenbezogene Daten und Dokumente. Bei Streifenschnitt muss die Streifenbreite <= 2,0mm sein. Bei Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 240mm² (max. 4mm breit, max. 60mm lang) sein. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 3.
  • Schicherheitsstufe 4 – diese ist empfohlen für geheimzuhaltendes Schriftgut, das für ein Unternehmen existenziell wichtig ist. Bei Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 30mm² (max. 2mm breit, max. 15mm lang) sein. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 4.
  • Schicherheitsstufe 5 – diese ist empfohlen für geheimzuhaltendes Schriftgut, bei dem außergewöhnlich hohe Sicherheitsanforderungen gelten, wie z.B. bei Regierungsstellen oder der Grundlagenforschung. Bei Partikelschnitt darf die Partikelfläche nicht größer als 12mm² (max. 0,8mm breit, max. 15mm lang) sein. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter der Sicherheitsstufe 5.

Bei einigen Aktenvernichterherstellern gibt es noch kleinere Sicherheitsstufen, die für die Industrie festgelegt wurden, für die es aber keine DIN-Norm gibt. So gibt es bei HSM das “HS Level 6″. Hierbei liegt die Partikelgröße bei 1x5mm. Hier finden Sie HSM-Aktenvernichter für die Sicherheitsstufe: HS Level 6.

Was ist eine Schlauchheftung?

Mittwoch, 07. November 2007

Heute erreichte uns diese Kundenanfrage.

Dabei haben wir festgestellt, das es auch bei uns noch Mitarbeiter gab, die diese Heftung nicht kannten. Jetzt wissen alle was das ist ;-)

Schlauchheftung

Die Schlauchheftung – bei Elba heisst sie “BZ-Heftung” – ist für einfaches Blättern und das bequeme Zwischenheften von Blättern gedacht. Anders als bei einer Standardheftung kann die Blattmenge zwischen Aufreihband und Abheftbügel aufgeteilt werden. Danach kann man die Heftung “auftrennen”, Blätter zwischenheften oder entnehmen, und die Heftung wieder “verbinden”.

Gut, aber wird selten gekauft.

Wenn es interessiert, dann haben wir es hier oder hier im Angebot.

Ralf

Was ist Flat-Clinch-Technik oder Bypass-System?

Dienstag, 30. Oktober 2007

Jeder hat schon einmal ein Heftgerät benutzt. Die meisten dieser Geräte können verschiedene Heftungen ausführen aber die wenigsten Nutzer wissen das.

Welche Heftungen gibt es (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) und wofür benutzt man sie?

Geschlossene, feste Heftung: Die klassische Heftung. Die Enden der Heftklammer werden zur Mitte hin umgebogen.

Offene, lösbare Heftung: Für wenige Blätter, die nur kurz zusammen halten sollen. Die Enden der Heftklammer werden von der Mitte weg – nach außen – gebogen. Wenn man dies nur mit zwei, drei Blatt macht, dann kann man später die Heftklammer durch Ziehen an einem der Enden wieder ohne Werkzeug aus dem Papier herausziehen.

Nageln: Bekannt vom Tacker. Hierbei werden die Enden nicht umgebogen sondern gerade in das Material hereingedrückt. Dies wird üblicherweise nicht für Papier verwendet, sondern zum Befestigen verschiedener Materialien z.B. auf Holz.

Flat-Clinch-Technik: Eine Art der festen Heftung. Hierbei werden die Enden zur Mitte umgebogen, allerdings werden sie nach dem Durchstoßen des Papieres flach auf das Papier gedrückt. Da die meisten Menschen ihre Papiere immer an der gleichen Stelle heften erreicht damit eine bessere Auslastung des Platzes in einem Ordner. Man kann bis zu 30% sparen.

Bypass-Heftung: Eine Heftart für Blockhefter. Bei Blockheftern muss man normalerweise verschiedene Heftklammern, die sich nach der Anzahl, der zu heftenden Blätter richten, verwenden. Sonst kann es dazu kommen, daß bei zu wenigen Blättern mit einer zu langen Klammer die Enden wieder an der Oberseite der zu heftenden Blätter herausgucken. Da die Klammerenden sehr spitz sind, kann man sich daran empfindlich verletzen. Bei der Bypass-Heftung kann das nicht passieren, da die Klammerenden zwar zur Mitte umgebogen werden, aber ein wenig parallel aneinander vorbeigeführt werden und flach aufs Papier gedrückt werden.

Für welche Heftungen das jeweilige Heftgerät geeignet ist, das steht auf der Packung, oder man erkennt es am Amboss (das Metallteil am Heftgerät, auf dem die Heftklammern umgebogen werden). Dieser Amboss lässt sich meist verstellen. Dadurch können Sie steuern, ob die Klammerenden nach innen oder außen gebogen werden.

So und jetzt gleich ausprobieren, oder ein neues Heftgerät kaufen.

Ralf